Typologien des Lerndesigns und die Vorstellung eines LD-Typ-2-Fallbeispiels
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Dieser Beitrag befasst sich mit dem Bedarf nach größerer Klarheit bei der Konzeptualisierung des Lerndesigns (LD). Auf der Grundlage der Arbeit von Cameron (2010) wird eine dreigliedrige LD-Architektur eingeführt. Es wird argumentiert, diese Konzeptualisierung sei erforderlich, um das aufstrebende Gebiet des LD, so wie es in der Bildungsforschung zur Anwendung kommt, voranzubringen.
Die Klassifizierung unterscheidet zwischen dem LD als Konzept (LD-Typ 1), als Prozess (LD-Typ 2) und als Produkt (LD-Typ 3). Die Nützlichkeit dieser Gliederung in drei Typen wird mit einem Fallbeispiel eines im Lernaktivitäten-Managementsystem LAMS als Typ-2-LD konstruierten Moduls für virtuelle Ausflüge in die Geschichte illustriert. Dieses Beispiel zeigt den Arbeitsablauf, der von LD-Typ 1 zu LD-Typ 2 führt, gefolgt von der Erfassung von Forschungs- und Entwicklungsdaten (LD-Typ 3). Für die Geschichte als Lernbereich entschied man sich aufgrund ihrer Eignung zur Veranschaulichung von LD-Konzepten und der Verflechtung der LD-Typen.
Das Fallbeispiel dient der Erläuterung der Grundlagen, des Umfangs und der Ziele dieses Lerndesign-Projekts, das von einem bildungspsychologischen Bezugsrahmen gestützt wurde und in engem Bezug zu den Zielen des neuen australischen Lehrplans stand. Zweck des LD als Prozess ist es, andere Lehrkräfte über die Affordanz des LD zu informieren, kontextualisierte Daten zu liefern und zur kritischen Auseinandersetzung mit spezifischen Praktiken des technologiegestützten Lernens einzuladen.
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