Die Entwicklung von Serious Games: von Face-to-Face zu einem computergestützten Modus
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Diese Arbeit führt eine Methodik für die Gestaltung eines kollaborativen Modells für das spielebasierte Lernen (GBL) ein, die hier im Kontext einer Finanzschulung in einem Onsite-Lernkontext angewendet wird. Wir diskutieren drei Ausgaben des Finance Assets Game (FAG), das lehrergeführte Face-to-Face-Modell, das papiergestützte Modell und das computergestützte Modell.
Das Transponieren einer Face-to-Face-Aktivität zunächst in eine papiergestützte und dann in eine computergestützte Umgebung bei Beibehaltung der Lernerfahrung und -leistung über alle drei Modi hinweg bringt Herausforderungen in den Bereichen der didaktischen Gestaltung und der Mensch-Computer-Interaktion (Human Computer Interaction, HCI) mit sich. Für die Durchführung unserer Aufgabe unternahmen wir eine progressive Umgestaltung der Face-to-Face-Version des FAGs. Zunächst wurde eine papiergestützte Version entwickelt, um die Dynamik der Zusammenarbeit zu bewerten, dann folgte eine computergestützte Version, die ein synchrones Kommunikationstool (Chat) umfasst.
Unser Ziel ist es, die Leistungen der Lerner im papier- und im computergestützten Format auf der Grundlage unserer Beobachtungen des Prozesses zu vergleichen. Der von den Lernenden wahrgenommene Grad der Annehmbarkeit und Benutzerfreundlichkeit wird nach Anleitung der mit dem Technology Acceptance Model (Davis, 1986) erhaltenen Ergebnisse analysiert. Abschließend diskutieren wir in unserer Arbeit einen zukunftsorientierten Modus kollaborativer GBL für Online-Fernlernkontexte.
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