Offene Bildungsressourcen für die Management-Ausbildung: Lektionen aus der Erfahrung
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„Offene Bewegungen“ haben in verschiedenen Bereichen zunehmend an Bedeutung gewonnen. In der Arbeit, auf die hier Bezug genommen wird, beschäftigen wir uns mit dem besonderen Fall der offenen Bildungsressourcen (OER) und konkret mit der Verwendung von OER in der Management-Ausbildung.
Dabei präsentieren wir zunächst die Ergebnisse einer zweijährigen Forschungsstudie zur Kenntnis, Erfahrung und Wahrnehmung von OER im Lehrkörper mit besonderem Augenmerk auf die Management-Ausbildung. Da dieses Thema bisher noch nicht eingehend untersucht worden war, stellen unsere Ergebnisse einen interessanten ersten Schritt zu seinem Verständnis dar. Danach nennen wir die wesentlichen Beweggründe und Hindernisse für die Produktion und Verwendung von OER und weisen dabei auf einige signifikante Unterschiede zwischen Wirtschafts-/Management-Dozenten und „anderen“ Dozenten hin, unter anderem auch auf den Umstand, dass letztere gegenüber ersteren einen Vorsprung haben.
Anschließend kommen wir zur Beschreibung unserer OER-Erfahrung an der Grenoble Ecole de Management. Nach der ersten Studie von 2006 entschieden wir, an unserer Wirtschaftshochschule eine OER-Initiative zu starten und unsere OpenCim-Website zu entwickeln, um offene Bildungsressourcen für die Management-Ausbildung verfügbar zu machen. Dabei konzentrierten wir uns bewusst auf Ressourcen in französischer Sprache, um uns an die frankophone akademische Gemeinschaft (Lehrkörper und Studenten) zu wenden.
Diese Initiative ist bisher sehr erfolgreich gewesen. Wir haben zahlreiche hochzufriedene Leser, darunter viele Afrikaner. Zudem ist das Feedback der Produzenten (teilnehmende Lehrkräfte) exzellent, und es scheint, dass wir die vor zwei Jahren identifizierten wesentlichen Hindernisse überwunden haben.
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